Ölwechsel und Inspektion

Einen Wechsel von Ölfilter und Öl kann ein versierter Autobastler auch selber durchführen. Es ist aber große Vorsicht beim Umgang mit Altöl geboten. Dieses enthält wassergefährdende Stoffe und darf auf keinen Fall in die Kanalisation oder in den Boden sickern. Auch muss das Altöl nach dem Wechsel fachgerecht entsorgt werden. Wenn man also keine geeignete Werkstatt besitzt, um dies selber machen zu können, sollte man lieber eine Autowerkstatt damit beauftragen. Ein Ölwechsel kann im Zuge einer turnusmäßigen Autoinspektion durchgeführt werden. Diese steht alle 15 – 20 Tausend Kilometer auf dem Programm, unabhängig von Automarke oder Jahrgang. Da die meisten “normalen” Autofahrer diese Kilometerleistung nicht in einem Jahr fahren, ist eine jährliche Inspektion angebracht. Hierbei werden die Bremsen geprüft, die Kraftstofffilter, die Zünd- oder Glühkerze, der Anlasser und der Auspuff. Das Chassis wird auf Roststellen gecheckt, Kotflügel und Radläufe eingesehen und der Zustand der Reifen geprüft. Manch ein Autofahrer scheut sich, sein Auto regelmäßig zur Inspektion zu geben, weil doch immer etwas gefunden wird, das es zu erneuern oder zu reparieren gilt. Wenn man diese, anfangs noch geringen Schäden, aber schleifen lässt, kommen unter Umständen noch größere Kosten auf, die dann gleich zu beheben sind. Wenn beispielsweise der Auspuff defekt ist, kann er im Rahmen der Inspektion vielleicht noch geschweißt werden, reißt er aber dann ganz ab, bleibt erstens das Auto liegen und man braucht einen ganz neuen Auspuff.

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